Startseite  - Kontakt  - Impressum
 
 
 
Startseite
 

Leendert Saarloos

Fleur/Gerard/L.Saarloos

Der Saarlooswolfhund

 

Lieber Saarlooswolfhund Interessent

In letzter Zeit häufen sich Gespräche mit SWH-Interessierten, welche durch Gelesenes auf anderen HP's oder Gehörtes bei Informationsgesprächen mit SWH-Besitzern oder Züchtern (oft anderer Rassen oder Mischlingen, noch schlimmer auf dem Hundeplatz von so genannten Trainern und Verhaltenstherapeuten) völlig verunsichert sind.

Mehr…

Es geht um das Thema Gesundheit und Wesen!

Als langjähriger SWH Besitzer und Züchter, tief in der Materie steckender und ständig Informationen sammelnder Liebhaber der Rasse, kann ich ihnen folgendes versichern:

1. Die Rasse "Saarlooswolfhund" ist KEINE genetisch verkrüppelte Rasse. Sie ist mit Sicherheit nicht krankheitsanfällig oder mit unendlich vielen genetischen Defekten behaftet. Der SWH ist ein Lebewesen, und Lebewesen sind nun mal nicht immer alle perfekt. Aber der SWH ist mit Gewissheit genetisch gesünder, als der Durchschnitt der heutigen Hunderassen.

2. Der SWH ist garantiert KEIN Wesenskrüppel oder nicht fähig in unserer Umwelt zu bestehen. Ein SWH aus seriöser Zucht, mit guter Welpensozialisierung und weiterhin guter Prägung bis zum Erwachsenwerden, wird seinem Sozialpartner Mensch überall hin folgen. Der SWH benötigt im Gegensatz zu vielen anderen Rassen letztendlich 3 Jahre bis er ausgereift / erwachsen ist. Eine gewisse Distanziertheit gegenüber fremden Menschen ist rassetypisch und erwünscht und macht das Wesen des SWH besonders angenehm.

 

Seien sie aber bitte kritisch, wenn ihnen jemand einen garantiert gesunden und wesensfesten Hund verspricht. Lassen sie ihn am besten gleich mal medizinisch untersuchen, evtl. stellt sich beim Röntgen heraus, dass sie eine Maschine oder einen Roboter gekauft haben... J

Unsere Saarlooswolfhunde haben ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten! Leider lässt das menschliche Sozialverhalten der Besitzer oder Züchter von Saarlooswolfhunden, anderen Wolfhunderassen und Mischlingszüchtern und oft auch Vereinsfunktionären sehr zu wünschen übrig.

Bei uns können sie sich aber sicher sein, dass wir keine Hasstiraden über SWH - Vereine, Züchter, Besitzer und andere Gemeinschaften oder Interessengruppen lostreten werden. Auch kritisieren wir keine anderen Züchter, sondern respektieren deren Zuchtstrategien und sind eher gespannt auf deren Ergebnisse. Auch das „aus dem Nähkästchen plaudern“ gibt es bei uns nicht, denn wir haben es nicht nötig uns selbst durch Schlechtreden anderer aufzuwerten. Auf unserer Homepage sind alle Informationen zu finden, die Sie als Interessent eines Saarlooswolfhundes benötigen. Wer sie aufmerksam liest, stellt fest, dass WIR auch Defekte NICHT verheimlichen. Und denken sie daran: eine einfache mathematische Grundregel; je länger man züchtet, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, auch mal ein unerwünschtes Ergebnis zu erhalten.

Zu guter Letzt: Die Wolfhundewelt ist für mich ein abschreckendes Beispiel für die Hundezucht. Traurig aber wahr. Wäre nicht die Liebe und Hingabe zu dem für uns faszinierendsten Hund der Welt - DEM SAARLOOSWOLFHUND

Vor den Menschen dieser „Szene“ hätten wir schon längst das Weite gesucht, um das Gute im Menschen woanders wiederzufinden.

Kennel Tachunga – Alexandra Windl 

Weniger…

Der Standard

Standard

FCI – Standard Nr. 311 / 22. 01. 1999 / D
Saarlooswolfhond / Saarlooswolfhund

ÜBERSETZUNG : Frau R.Alferink-Lerche.
URSPRUNG : Niederlande.
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES : 22.01.1999.

VERWENDUNG : Der Saarlooswolfhond ist nicht in Hinsicht auf eine besondere Dienstleistung gezüchtet worden; er besitzt Eigenschaften, die es ihm ermöglichen, ein treuer und zuverlässiger Gesellschafts-und Haushund zu sein.

Mehr…

KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 1 Hüte-und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde).
Sektion 1 Schäferhunde – ohne Arbeitsprüfung.

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : Leendert Saarloos (1884-1969) liebte die Natur, liebte auch die Hunde. Er fand allerdings, die Hunde seien zu stark vermenschlicht und beabsichtigte, als Liebhaber des Deutschen Schäferhundes, in diese Rasse die natürlichen Eigenschaften zurückzuzüchten, damit ein besserer Gebrauchshund entstehe. Zu diesem Zweck kreuzte er den Deutschen Schäferhundrüden Gerard van der Fransenum, einen Hund von klassischem preussischem Typus, mit Fleur, einer Wölfin, welche aus dem sibirischen Zweig des Europäischen Typus (1932) stammte. Die Rückkreuzungen auf den Vater verschafften ihm eine Basispopulation von Tieren mit einem Viertel Wolfsblut. Im Verlaufe der folgenden experimentellen Phase entstand unter strenger Selektion eine neue Rasse, der « europäische Wolfhund ». Da auserlesene Tiere dieser neuen Rasse als Blindenführhunde gute Dienste leisteten, hielt man sie zunächst zu dieser Arbeit geeignet. Infolge vermehrter Zufuhr von Anteilen an Wolfsblut verlor sich jedoch mit der Zeit das Gebrauchserbe des Stammvaters Gerard, und es zeigte sich, dass diese Rasse als Gebrauchshund überhaupt, also auch als Blindenführhund, wenig geeignet war. Das Erbe von Leendert Saarloos, kein Gebrauchshund, aber ein Hund mit naturnahen Eigenschaften, wurde im Jahre 1975 als Rasse anerkannt. Damals wurde der Rasse zu Ehren ihres Begründers der Name « Saarlooswolfhond » gegeben, Ehre wem Ehre gebührt. Seitdem vertritt die «NVSWH – Nederlandse Vereniging van Saarlooswolfhonden » die Interessen der Rasse, unter anderem auch durch folgenden neuen Standard.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Der Saarlooswolfhond ist ein kräftig gebauter Hund, dessen äusseres Erscheinungsbild (Körperbau, Gangwerk und Behaarung) an einen Wolf denken läßt.
Er ist harmonisch gebaut und hat recht lange Gliedmassen, ohne den Eindruck zu erwecken, hochbeinig zu sein. Die unterschiedlichen sekundären Geschlechtsmerkmale bei Rüden und Hündinnen sind ausgeprägt.

WICHTIGE PROPORTIONEN : Der Saarlooswolfhond ist länger als hoch. Oberkiefer und Schädel haben zueinander ein Längenverhältnis von 1 zu 1.

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Lebhafter, von Energie strotzender Hund, der einen stolzen und unabhängigen Charakter aufweist. Er ist nur aus eigenem freien Willen gehorsam; er ist nicht untertänig. Gegenüber seinem Herrn ist er anhänglich und im höchsten Masse zuverlässig. Fremden gegenüber zeigt er sich reserviert, einigermassen misstrauisch. Seine Reserve und sein wolfähnlicher Fluchttrieb in unbekannten Situationen sind typisch für den Saarlooswolfhond und sollten als rassetypische Eigenschaften erhalten werden. Wenn Fremde sich einem Saarlooswolfhond nähern, sollten sie einiges Verständnis für das Benehmen dieses Hundes haben, für seine Zurückhaltung und für seinen Fluchttrieb, Eigenschaften, welche er als Erbgut in sich trägt. Eine forcierte, nicht gewünschte Annäherung durch einen Fremden kann dazu führen, daß der Fluchttrieb überwiegt. Die Behinderung dieses Triebes, z.B. durch mangelnde Bewegungsfreiheit des angeleinten Hundes, kann dazu führen, daß sein Benehmen ängstlich erscheint.

KOPF:
Der Kopf soll einen wolfartigen Eindruck erwecken und in seiner Grösse mit dem Körper harmonisch übereinstimmen. Von oben und von der Seite gesehen ist der Kopf keilförmig. Sehr charakteristisch ist die Linie vom Fang zum gut entwickelten Jochbeinbogen. Zusammen mit der richtigen Form und Stellung der Augen verursacht diese Linie das gewünschte wolfähnliche Erscheinungsbild.

OBERKOPF :
Schädel: Der Schädel ist flach und breit; in Bezug auf seine Breite muß vor Übertreibung gewarnt werden, da dies die typische Keilform beeinträchtigt. Das Hinterhauptbein und die Augenhöhle dürfen nicht auffallen; der Augenbrauenbogen soll in einer fliessenden Linie in den Schädel übergehen.
Stop: Der Übergang vom kräftigen Fang zum Schädel bildet einen leichten Stop.

GESICHTSSCHÄDEL:
Nasenschwamm: Nasenspiegel gut pigmentiert, Nasenrücken gerade.
Lefzen: Gut geschlossen.
Kiefer / Zähne: Ober- und Unterkiefer sind gut entwickelt und tragen ein kräftiges und komplettes Scherengebiß, welches jedoch auch in Form einer knappen Schere annehmbar ist. Das Oberkiefer, verglichen mit dem Schädel, darf nicht grob erscheinen – ein zu grober Fang verunstaltet die typische wolfähnliche Form. Das Unterkiefer ist nicht auffallend.
Augen : Vorzugsweise gelb, mandelförmig, leicht schräg plaziert, nicht vorstehend und nicht rund, mit gut anliegenden Augenlidern. Der Ausdruck ist aufmerksam, wohl reserviert, aber nicht ängstlich. Das Auge ist ein sehr rassetypisches Merkmal, welches das gewünschte wolfähnliche Erscheinungsbild unterstreicht. Der gewünschte Ausdruck wird nur durch ein helles Auge hervorgerufen. Auf die Farbe, Form und richtige Stellung im Schädel muß sehr viel Wert gelegt werden. Beim älter werdenden Tier darf die gelbe Augenfarbe dunkler werden, aber die ursprüngliche gelbe Farbanlage des Auges sollte erhalten bleiben. Eine braune Farbanlage ist weniger erwünscht. Die Augenhöhle geht in einer fliessenden Linie in den Schädel über – eine zu ausgeprägte Augenhöhle zusammen mit einem akzentuierten Augenbrauenbogen und einem markierten Stop sind unerwünscht.
Ohren: Mittelgroß, fleischig, dreieckig mit einer abgerundeten Spitze; Innenseite behaart. Das Ohr ist auf der Höhe der Augen angesetzt. Die Ohren sind sehr beweglich und bringen Stimmung und Emotionen des Hundes zum Ausdruck. Unerwünscht sind zu spitze und zu hoch angesetzte Ohren. Zu weit lateral angesetzte Ohren verunstalten den Kopf in seiner typischen Erscheinungsform und sind deshalb weniger erwünscht.

HALS: Trocken und gut bemuskelt; er geht in einer sehr fliessenden Linie in den Rücken über; ebenso ist die Linie von der Kehle zur Brust fliessend. Der Hals kann, vor allem bei der Winterbehaarung, durch einen schönen Kragen geschmückt sein. Die Kehlhaut ist minimal und fällt nicht auf. Für den Saarlooswolfhond kennzeichnend ist, dass, im entspannten Trab, Kopf und Hals eine fast horizontale Linie bilden.

KÖRPER : Der Saarlooswolfhond ist länger als hoch.
Rücken : Gerade und stark.
Rippen : Normal gewölbt.
Brust : Die fliessende Brustlinie reicht höchstens bis zu den Ellenbogen. Brust und Abstand zwischen den Läufen erscheinen von vorne gesehen mässig breit. Eine zu massive Brustpartie soll vermieden werden, da dies die typische Silhouette, die diesen steten Traber kennzeichnet, stört. Die Silhouette ist eher rank und sehr wolfähnlich.
Untere Profillinie und Bauch : Straff und leicht aufgezogen.

RUTE : An Ansatz breit und üppig behaart; sie reicht mindestens bis zum Sprunggelenk. Sie erscheint etwas tief angesetzt, was oft durch eine leichte Vertiefung beim Rutenansatz akzentuiert wird. Die Rute wird leicht säbelförmig gebogen bis beinahe gerade getragen. In der Erregung und im Trab darf sie höher getragen werden.

GLIEDMASSEN
VORDERHAND : Die Läufe sind gerade und gut bemuskelt. Die Kno-

chen sind im Querschnitt oval und nicht zu grob. Die Läufe zeigen im Verhältnis zum Körper eher eine gewisse Grazilität.
Schultern : Schulterblatt genügend breit und lang. Es bildet einen Winkel von ungefähr 30° mit der Vertikalen, eine normale, jedoch nicht übertriebene Winkelung.
Oberarm : Gleich lang wie das Schulterblatt; Winkelung zwischen Schulterblatt und Oberarm normal, nicht übertrieben.
Ellenbogen : Sie liegen gut am Thorax an, ohne angepresst zu sein. Als Folge der Wölbung der Rippen und der richtigen Lage von Schulter und Oberarm ist der Abstand zwischen den Vorderläufen eher mässig breit.
Vorderpfoten : Hasenpfoten, gut bemuskelt und gewölbt, mit stark entwickelten Ballen, was zusammen mit dem kräftigen Vorderfusswurzelgelenk und dem leicht schräg gestellten Vordermittelfuß für ein gut federndes Auffangen der Bewegung sorgt. Im Stand ist eine leichte Drehung nach aussen zulässig.

HINTERHAND : Normale Beckenlage. Durch den tiefen Ansatz der Rute, welcher häufig durch eine kleine Vertiefung akzentuiert ist, scheint jedoch oft das Becken schräger gelagert. Die Winkelung der Hinterhand ist in Harmonie mit der Winkelung der Vorderhand. Die rassetypische, leichte Bewegungsart hängt sehr von der richtigen Winkelung von Knie- und Sprunggelenk ab. Die geringste Abweichung verhindert diese typische Art der Fortbewegung. Im Stand ist eine leichte Kuhhessigkeit erlaubt.
Oberschenkel : Normal lang und breit, stark bemuskelt.
Knie : Nicht übertrieben gewinkelt.
Sprunggelenk : Winkelung darf nicht übertrieben sein. Knochen und Muskeln gewähren eine optimale Streckung des Sprunggelenkes.
Hintermittelfuß : Ausreichend lang (nicht kurz), mittelmässig schräg.
Hinterpfoten : Gut entwickelt, gut gewölbt.

GANGWERK : Der Saarlooswolfhond ist ein typischer ausdauernder Traber, der in seinem eigenen Tempo bequem grosse Entfernungen überbrücken kann. Seine natürliche Gangart ermüdet ihn kaum und erinnert an die des Wolfes. Der Saarlooswolfhond unterscheidet sich stark von anderen Rassen durch sein sehr spezifisches, leichtfüssiges Gangwerk. Die richtige Art der Fortbewegung ist von verschiedenen Details im Körperbau stark abhängig; vor allem sind die richtigen Winkelungen zwischen den einzelnen Gliedmassen von grossem Einfluß. Im freien, ungezwungenen Trab trägt der Saarlooswolfhond Kopf und Hals fast waagrecht – in dieser Haltung sind dann die Stellung der Augen und die Keilform des Kopfes besonders bezeichnend. Im ausdauernden Trab, der rassetypischen Bewegung, zeigt der Hund kein übermässiges Ausgreifen der Gliemaßen, weil dies, genau wie zu viel Schub, das typische leichtfüssige Gangwerk, ein Vorbild für energiesparende Bewegung, zerstören würde.

HAARKLEID

HAAR: Die Sommerbehaarung ist ganz anders als die Winterbehaarung. Im Winter überwiegt meistens die Unterwolle, die zusammen mit dem stockhaarigen Deckhaar einen reichlichen Pelz über den gesamten Körper formt und um den Hals einen deutlichen Kragen bildet. Bei der Sommerbehaarung dominiert über den ganzen Körper das stockhaarige Deckhaar. Temperaturunterschiede im Herbst und Winter können einen grossen Einfluß auf die Unterwolle haben; diese sollte aber in jedem Fall anlagemässig vorhanden sein. Es ist notwendig, daß der Bauch, die Innenseite der Oberschenkel und auch der Hodensack mit Haar bedeckt sind.

FARBE : Die Haarfarben sind:
• Von hell bis dunkel schattiertes Schwarz-wildfarben, das sogenannte Wolfsgrau.
• Von hell bis dunkel schattiertes Braun-wildfarben, das sogenannte « Bos »-braun, (« bos »=Wald).
• Von hell crème-weiß bis weiß.
Die Pigmentierung von Nase, Augenrändern, Lippen und Zehenkrallen soll beim wolfsgrauen und weissen Saarlooswolfhond schwarz, beim « waldbraunen » und crème-weissen leberfarben sein. Die Haare der ganzen Körperunterseite, an der Innenseite der Extremitäten und an der Hinterseite der « Hosen » sind hell in der Farbe. Sowohl der wolfsgraue als auch der « waldbraune » Saarlooswolfhond zeigen an den Aussenseiten der Extremitäten dunkle Farbe. Sie sollten auch eine ausdrucksvolle Maske haben.

GRÖSSE UND GEWICHT : Die Widerristhöhe beim Saarloos-wolfhond variiert – bei den Rüden von 65 bis 75 cm, bei den Hündinnen von 60 bis 70 cm.
Geringe Abweichungen nach oben sind zulässig.

FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.
Kopf
• Zu runde Augen, vorstehende Augen.
• Zu stark akzentuierte Augenhöhle, wobei die Augenbrauen nicht in einer fliessenden Linie in den Schädel übergehen, was oft mit viel Stop und zu runden Augen einhergeht.
• Zu hoch angesetzte und / oder spitze Ohren.
• Zu weit nach aussen abstehende Ohren.
Körper
• Zu tief, zu kurz.
Rute
• Ringelrute.
• Über den Rücken getragene Rute.
Extremitäten
• Zu grober Knochenbau der Läufe.
Haarkleid
• Zu wenig intensiv ausgesprochene Farben sind weniger erwünscht.
• Bildung eines schwarzen Sattels durch schlechte Verteilung der dunklen Haare.

AUSSCHLIESSENDE FEHLER :
• Aggressiv oder ängstlich.
• Jede Form von Aggressivität.
• Andere als erlaubte Haarfarben.

Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.
N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
Quelle: F.C.I.

Weniger…

History

Der Niederländer, Leendert Saarloos (1884 - 1969) setzte sich zum Ziel, einen Gebrauchshund zu züchten, der die natürliche Resistenz gegen Krankheiten besitzt und die natürlichen Veranlagungen des Wolfes in sich trägt.

In den 20er Jahren, wählte Leendert Saarloos als Stammeltern für seine Zucht, eine europäische Wölfin  "Fleur" ( aus dem Tiergarten Blijdorp) und einen Deutschen Schäferhundrüden "Gerard van Fransenum"

Mehr…

Im laufe der Jahre haben die Beiden 28 Welpen hervorgebracht, wovon Leendert Saarloos aber nur drei als tauglich für die Zucht auswählte. Auf anraten des niederländischen Genforscher Dr. L. Hagedorn wurden im laufe der Jahre auch Bruder und Schwester verpaart, die wiederum ihre Vorzüge in Charakter und Gesundheit ihren Nachkommen vererbten. Im Hinblick auf den Charakter selektierte Leendert Saarloos streng, er wollte ja einen Gebrauchshund züchten.

1963 kreuzte er nochmals eine Wölfin (Fleur II) ein, da die Inzucht zu groß geworden war.

Als Leendert Saarloos 1969 starb hatte er eine neue Rasse geschaffen den "Europäischen Wolfhond".

Nun folgten Jahre unsachgemäßer und unkontrollierter Zucht. Die Gebrauchshundeeigenschaften gingen dabei zum größten Teil verloren.

Am 5. Juli 1975 wurde der Europäische Wolfhond vom "Raad v. Beeher op Kynologisch Gebied" anerkannt ( NL Pedant zum VDH). Die Rasse bekam zu Ehren des Begründers den Namen Saarloos Wolfhund. 1981 folgte die Anerkennung der Rasse durch die FCI (Standart Nr. 311.1 FCI-Gruppe 1)

 

Wann der allererste SWH nach Deutschland kam (ca. 1980) ist nicht genau bekannt . 1987 wurde  der erste  Saarloos Wolfhond ins VDH Zuchtbuch eingetragen. Mittlerweilen hat sich bei uns eine Basis von ca. 300 Saarloos Wolfhonden gebildet. Seit 1990 wird der Saarloos Wolfhond auch in Deutschland gezüchtet, wobei hier das Zuchtziel eher auf wesensfeste, robuste Familienhunde ausgerichtet ist. 

Weniger…