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Laboklin

Ein tiermedizinisches Labor in dem Tests für verschiedene Gendefekte durchgeführt werden.

DOK Augenärzte

Die DOK Augenärzte sind berechtigt mit dem internationalen ECVO Auswertungsbogen zu arbeiten. Nur die Untersuchungen der DOK angeschlossenen Ärzte werden vom Zuchtverband VDH anerkannt.

HD Zentrale

Die HD Zentrale in Ahlen von Frau Dr. Viefhuis ist die Auswertungsstelle für Saarlooswolfhunde

Gendefekte

Der SWH ist im Allgemeinen eine sehr robuste und gesunde Hunderasse. Aber wie es Lebewesen so an sich haben sind sie nicht alle perfekt. Krankheiten und Defekte treten ab und zu in allen Hunderassen auf. Wenn bestimmte Erkrankungen aber "gehäuft" ( öfter als zwei oder drei Mal) auftreten muss man davon ausgehen das innerhalb der Rasse Defektgene vorhanden sind.

- Epilepsien: Dies sind chronische Erkrankungen des Gehirns die durch wiederholte Anfälle sichtbar weden.

  • kein Gentest vorhanden
  • Erbgang beim SWH unbekannt
  • nur die idiopathische Epilepsie ist genetisch bedingt oder zumindest mitbedingt.
  • Diagnose: Ausschlußdiagnose, es müssen hämatologische, biochemische und kardiologische Untersuchungen durchgeführt werden, besonders wichtig sind sorgfältige neurologische Untersuchungen. Eine Hirnwasseruntersuchung kann weitere Hirnerkrankungen nachwiesen. Ein CT oder MRT kann Veränderungen am Gehirn feststellen.
    Achtung: Ein einfacher Bluttest reicht NICHT zur Diagnose aus. Werden diese umfangreichen Untersuchungen nicht durchgeführt kann man auch nicht von Idiopathischer Epilepsie ausgehen.
  • Therapie: für eine optimale Anfallstherapie ist die Ursache der Anfälle wichtig. Antiepileptika heilen die Epilepsien nicht, sie verhindern die Häufigkeit und Schwere der Anfälle. 
  • Beschreibung von Prof. Dr. Dorothea Schwartz-Porsche: epilepsie -beim-hund

- Degenerative Myelopathie (DM) 

- hypophyser Zwergenwuchs (HZ)

- Progressive Retinaatrophie (PRA)

  • kein Gentest vorhanden
  • jährliche ophthalmologische (augenärztliche) Untersuchung notwendig
  • Erbgang autosomal-rezessiv
  • Beschreibung von Laboklin:

    Auszug: Progressive Retinaatrophie (PRA) steht für eine Gruppe von erblich bedingten Photorezeptor- Störungen der Netzhaut, die bei verschiedenen Hunderassen durch unterschiedliche Mutationen hervorgerufen werden.

    Man unterscheidet sich spät entwickelnde degenerative Veränderungen von sich bereits im Welpenalter klinisch manifestierenden dysplastischen Störungen. Abgesehen vom Lebensalter, in dem die Erkrankung in Erscheinung tritt, sind die klinischen und ophthalmologischen Symptome ähnlich. Betroffene Hunde zeigen eine bilaterale Mydriasis, das Tapetum lucidum reflektiert verstärkt und das retinale Gefäßnetz erscheint atrophisch.

- Catarakt ( HC) Grauer Star

  • kein Gentest vorhanden
  • jährliche ophthalmologische (augenärztliche) Untersuchung notwendig
  • Erbgang ist in den verschiedenen Hunderassen unterschiedlich. Teilweise autosomal rezessiv oder dominant aber auch ein unvollständig dominanter Erbgang ist bekannt. Was auf den SWH zutrifft ist noch nicht gesichert.
  • Beschreibung von DOK:

    Katarakt (Grauer Star) jede unphysiologische Trübung der Linse oder der Linsenkapsel unabhängig von der Ursache (erblich oder nicht erblich), dem Ausmaß (minimale Trübung oder vollständig getrübte Linse), oder dem Zeitpunkt des Auftretens (angeboren oder erworben). Jede Katarakt, ob ein oder beidseitig, wird als erblich (HC = Hereditäre Cataract) bedingt angesehen, sofern sich nicht eindeutige Hinweise auf eine andere Ursache (Verletzungen, Stoffwechselstörungen z.B. Diabetes mellitus, Entzündungen, MPP) ergeben.

- Hüftgelenksdysplasie HD

  • kein Gentest vorhanden
  • einmalige HD Röntgenaufnahme und Auswertung durch einen offiziellen HD Auswerter
  • Erbgang polygen
  • Beschreibung:

Kurzform: Die HD ist eine Krankheit des Hüftgelenks bei der die Gelenkkugel nicht optimal in die Gelenkpfanne passt, bzw umgekehrt.